Das Sanierungskonzept sieht eine durchgehende „erdbautechnische Sanierung“ des Dammes vor, d.h. der gesamte Damm wird schrittweise abgetragen, lagenweise wieder aufgebaut und dabei mit modernsten Erdbaugeräten verdichtet. Eine Schmalwand verhindert in Zukunft die Durchsickerung des Dammes, beeinträchtigt jedoch nicht den Grundwasserstrom. Die sogenannte Deckschichtentspannung schützt vor einem Dammbruch durch die Auftriebskraft des Grundwassers (hydraulischer Grundbruch). In Bereichen geringer Dammhöhen (an den Zubringerbächen) kommt statt der Auftriebsentlastung eine Vorlastschüttung zum Einsatz. Damit können die Dämme zukünftigen Hochwässern zuverlässig standhalten. Der für den Auwald und die Feuchtgebiete wichtige Grundwasseraustausch wird jedoch nicht behindert.
Dammverteidigungswege ergänzen den Hochwasserschutz an der March. Die Dammverteidigungswege werden durch die Hochwasserschutzverbände betreut und erhalten. Eine öffentliche Nutzung, beispielsweise als Radweg, ist derzeit nicht vorgesehen.
Dammverteidigungswege schützen nicht vor einem Hochwasser, bieten aber im Hochwasserfall die einzige Zufahrtsmöglichkeit für die Einsatzkräfte.
Sie dienen der Entwässerung von Siedlungsgebieten im Hinterland. Die Pumpwerke gehen nur in Betrieb, wenn aufgrund von Hochwasser eine Abfuhr des Niederschlagswassers oder aus dem Gelände austretendes Grundwasser über die Durchlässe nicht erfolgen kann.
Für die Realisierung eines Hochwasserschutzdammes auf die Höhe eines HW100 plus einer Sicherheitshöhe von 70 cm plant via donau folgende Schritte zur Realisierung:
Europas modernste Wasserstraßen- gesellschaft – Aufgaben, Ziele und Projekte
Alles über Transporte auf der Donau sowie Daten und Fakten zur Wasserstraße
Die Service- und Informationsseiten für alle Schifffahrts- treibenden auf der Donau
Flussbauliches Gesamtprojekt Donau östlich von Wien
Realisierung eines nachhaltigen Hochwasserschutzes an der March.
Danube Ports Online
via donau Blaue Seiten Online