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TECHNISCHE DETAILS

via donau saniert die Dämme erdbautechnisch durch eine Umprofilierung. Diese bedeutet eine vollständige Umlagerung und Verdichtung des Erdbaumaterials. Zur Verhinderung einer Durchsickerung wird in den Damm eine Schmalwand eingebaut. Als Maßnahme gegen einen hydraulischen Grundbruch stattet via donau den luftseitigen Dammfuß durchgehend mit Dammfussdrainagen bzw. Auftriebsentlastungen aus.  

Dammverteidigungswege

Dammverteidigungswege ergänzen den Hochwasserschutz an der March. Die Dammverteidigungswege betreuen und erhalten die Hochwasserschutzverbände. Eine öffentliche Nutzung, beispielsweise als Radweg, ist derzeit nicht vorgesehen.  

Dammverteidigungswege schützen nicht vor einem Hochwasser, bieten aber im Hochwasserfall die einzige Zufahrtsmöglichkeit für die Einsatzkräfte.  

Pumpwerke

Sie dienen der Entwässerung von Siedlungsgebieten im Hinterland. Die Pumpwerke gehen nur in Betrieb, wenn aufgrund von Hochwasser eine Abfuhr des Niederschlagswassers oder aus dem Gelände austretendes Grundwasser über die Durchlässe nicht erfolgen kann.    

Für die Realisierung eines Hochwasserdammes auf die Höhe eines HW100 plus einer Sicherheitshöhe von 70 cm plant via donau folgende Schritte zur Realisierung:

Vorarbeiten

  • vorgezogene archäologische Untersuchungen
  • Durchführung von Rodungen
  • Errichtung von Amphibienschutzzäunen
  • Entfernung, Abbruch oder Sicherung von bereits vorhanden Einbauten (z.B. durch oder neben dem Damm verlaufende Gas- oder Stromleitungen oder bestehende Durchlässe)
  • Abtragen des Mutterbodens mit entsprechender seitlicher Lagerung für die spätere Wiederverwendung    


Herstellung eines Dammes auf Niveau HW100  

  • Sanierung des Dammes in Abschnitten (rund 50m pro Tag)
  • Umlagerung des bestehenden und Einbau von zugeführtem Dammbaumaterial
  • Herstellung eines standfesteren Dammes durch moderne Verdichtungsverfahren und –kontrollen    


Einbau der Dammdichtung und Aufhöhung auf HW100 + 70 cm  

  • Einbau der Schmalwand auf die erforderliche Tiefe. Dabei wird von der Dammkrone aus gearbeitet.
  • Ergänzung der fehlenden 70 cm mit einem dichten Dammbaumaterial
  • Anbringen der Endabdeckung (Humus bzw. Fahrbahndecke)
  • Abschließende Begrünung
 
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