Die Amerikanische Aster ist eine Pflanze, die sich explosionsartig vermehrt und die ursprüngliche Flora verdrängt. Auf den March-Thaya-Dämmen fühlt sie sich heimisch. In Wirklichkeit ist sie das aber nicht, denn sie wurde im 15. Jahrhundert von Menschen eingeführt.
Amphibien zählen zur stammesgeschichtlich ältesten Klasse der Landwirbeltiere. Amphibien durchlaufen zunächst ein Larvenstadium und leben später am Land weiter. Sie sind aber zumeist auf die Nähe von Gewässern angewiesen. Viele Arten sind nachtaktiv. Sie schützen sich dadurch vor ihren natürlichen Feinden und halten den Wasserverlust über die Haut gering. Zu den Amphibien zählen Schwanzlurche (Salamander, Molche), Froschlurche (Frösche, Kröten, Unken) und Schleichenlurche.
Dies ist die vom wechselnden Hoch- und Niedrigwasser geprägte Niederung entlang eines Baches oder Flusses. Auen stehen als Teil der Flusslandschaft in permanentem Austausch mit dem Fluss selbst und seinem Einzugsgebiet. Die Oberflächenstrukturen und Lebensraumbedingungen werden vorrangig vom Fluss bestimmt. Durch den Wechsel von Überflutung von Trockenfallen sind Auen sehr dynamische Lebensräume mit unterschiedlichsten Standortbedingungen, die mosaikartig untereinander verzahnt sind. Auenökosysteme beherbergen eine große Vielfalt von Pflanzen und Tieren auf engstem Raum.
Auftriebsentlastungen (= Schottersäulen) haben die Aufgabe, während eines Hochwassers den Druck des anstehenden Grundwassers schadlos abzubauen. Jedoch werden dadurch Vernässungen am Dammfuss während eines Hochwassers nicht verhindert. Sie sichern gegen einen hydraulischen Grundbruch und werden eingesetzt, wenn andere Maßnahmen, wie beispielsweise eine Vorlastschüttung nicht eingesetzt werden können.
In Österreich leben heute wieder mehr als 1.000 Biber. Jagd, Ackerbau und Rodungen rotteten den Biber in Österreich aus. Zwischen 1967 und 1985 wurden mehr als 45 Biber in den Donau-March-Auen wieder angesiedelt. Sie bilden die Grundlage für die heutige positive Entwicklung des Bibers. Biber sind Indikatoren für eine funktionierende Ökologie. Dort wo Biber einen ausreichenden Lebensraum finden, bestehen auch günstige Voraussetzungen für die Vielfalt des Lebens im und am Wasser. Sie schaffen sich ihren Lebensraum und verbessern dabei nicht selten auch die Lebensbedingungen zahlreicher anderer Tierarten. Biber sind aber auch Nagekünstler und können einen Damm gefährden.
Das Biberschutzgitter selbst besteht aus galvanisch verzinktem, doppelt verdrilltem Drahtgeflecht.
Dauernd wasserbelastetes Bauwerk, insbesondere in Bereichen, wo der Wasserspiegel höher liegt, als das dahinter liegende Gelände.
Das mehr als 20.500 ha große Landschaftsschutzgebiet umfasst Naturräume von hervorragender landschaftlicher Schönheit und Eigenart entlang der March und der Donau. Es ist das letzte zusammenhängende Auengebiet Mitteleuropas mit besonders artenreicher Fauna und Flora. Als Feuchtgebiet ist es von internationaler Bedeutung.
Feuchtgebiete leisten eine Reihe von wichtigen ökologischen Aufgaben: sie spielen eine bedeutende Rolle in den verschiedenen Wasserkreisläufen. Sie tragen zur Sicherung unseres Trinkwassers und als dem Fluss angrenzende Retentionsräume zum Schutz vor Hochwasser bei. Außerdem dienen sie als Kohlenstoff-Speicher dem Schutz unseres Klimas.
Ein Grundbruch ist ein plötzliches Versagen des Bodens am luftseitigen Dammfuss. Dabei wird das Bodengefüge infolge von Porenwasserüberdruck zerstört und Erdmaterial nach oben gedrückt. Als Folge wird der Dammfuss instabil, sodass die Dammböschung flächenhaft abrutschen kann. Der Porenwasserüberdruck entsteht meist erst bei länger andauerndem Einstau des Dammes, dies ist charakteristisch für Hochwässer an der March. Hydraulische Grundbrüche zählen zu den gefährlichsten Versagensarten eines Dammes, da diese nicht vorher durch visuelle Kontrolle bei der Dammverteidigung erkannt werden können.
Dabei handelt es sich um das Gebiet landseitig des Hochwasserschutzdammes.
Als Natura 2000 wird ein länderübergreifendes Schutzgebietssystem innerhalb der EU bezeichnet. Ein Ziel ist es, die Vielfalt an natürlichen Lebensräumen zu schützen und zu erhalten. Dieser Schutz soll nach einheitlichen EU-weiten Kriterien erfolgen. Die Meldung der schützenswerten Gebiete erfolgt durch den jeweiligen Mitgliedsstaat. Im Projekt "Hochwasserschutz March" erlangt es wesentliche Bedeutung, da Natura 2000 dem Flusslauf der March folgt und das Rückgrat der wichtigsten Vogelzugroute Mitteleuropas bildet.
Die RAMSAR-Konvention bezeichnet das Übereinkommen zum Schutz von Feuchtgebieten internationaler Bedeutung. Darunter fallen insbesondere Lebensräume für Wasser- und Watvögel. Es ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der 1971 in der Stadt Ramsar/Iran beschlossen wurde. Damit ist er einer der ältesten internationalen Vertragswerke zum Umweltschutz. Die drei Pfeiler der Konvention sind: Ausweisung von Ramsar-Gebieten, deren Schutz und wohlausgewogene Nutzung (Wise Use) sowie internationale Zusammenarbeit. Österreich unterzeichnete den Vertrag 1983. Derzeit sind 19 österreichische Gebiete als Ramsar-Gebiete definiert.
Durchführung eines rechteckigen Betonbauwerkes von der Land(Luft-)seite zu der Wasserseite durch den Damm. Das Bauwerk dient zur Entwässerung des Hinterlandes. In der Mitte des Dammes wird in einem Schacht ein Absperrschieber angeordnet, damit das Hochwasser nicht in das Hinterland strömen kann.
Durchführung eines Rohres von der Land(Luft-)seite zu der Wasserseite durch den Damm. Das Rohr dient zur Entwässerung des Hinterlandes. Wasserseits wird eine Rückschlagklappe angeordnet, damit das Hochwasser nicht in das Hinterland strömen kann.
Eine Schmalwand ist eine ca. 8 – 12 cm dicke vertikale Abdichtung im Damm. Sie verhindert das horizontale Durchströmen des Dammkörpers und soll damit die Gefahr eines Böschungsbruches verringern. Der Einsatz einer Schmalwand hat jedoch keine Auswirkung auf das Grundwasser, da die Schmalwand nur so tief eingeführt wird, dass die Bewegung des Grundwassers nicht eingeschränkt wird.. Der landseitige Grundwasserstand bleibt somit unbeeinflusst, Die Schmalwand selbst besteht aus einem Gemisch aus Wasser, Zement, Steinmehl und Bentonit (natürlich vorkommendes Tonmineral). Das Schmalwandgemisch ist daher für die Umwelt nicht schädlich.
Die Stützmauer (auch Stützwand) ist ein Bauwerk, das zur Sicherung von Einschnitts- und Dammböschungen dient. Aus diesem Grund findet man Stützmauern häufig am Rand von Verkehrslinien oder an Gewässern.
Trockenrasen bilden sich in Mitteleuropa hauptsächlich in durch den Menschen beeinflussten Landschaften aus. Dazu gehören auch die Ränder von Flussauen. Trockenrasen dienen als Rückzugsgebiet für gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Der besonders blütenreiche Trockenrasen bildet sich bevorzugt an trockenen und nährstoffarmen Standorten aus.
Künstliche Erhöhung des luftseitigen Geländeniveaus durch flächiges Anschütten von Erdmaterial zru Verhinderung eines hydraulischen Grundbruchs.
Europas modernste Wasserstraßen- gesellschaft – Aufgaben, Ziele und Projekte
Alles über Transporte auf der Donau sowie Daten und Fakten zur Wasserstraße
Die Service- und Informationsseiten für alle Schifffahrts- treibenden auf der Donau
Flussbauliches Gesamtprojekt Donau östlich von Wien
Realisierung eines nachhaltigen Hochwasserschutzes an der March.
Danube Ports Online
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